Zwetchgen-Quark-Törtchen: Des is ka Topfen

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In Österreich gibt es die Redewendung: “Des is a Topfen”, was soviel bedeutet wie: Das ist nichts Gescheites. Nichts wert.

Und wir sagen Euch: Dieses Törtchen “is kein Topfen”, auch, wenn ein großer Bestandteil Topfen ist, nämlich Quark.

Es beginnen nämlich die ersten herbstlichen Obstsorten von den Bäumen zu fallen. Zwetschgen. Und auch wenn Junika sie roh nicht so gerne hat, kommen sie erstaunlicherweise gegart in Form von Törtchen super an. Und die Großen zuckern drüber. Ein Genuss für alle.

Uns so wirds gemacht (wer eine Variante für die Großen macht, fügt auf die Menge 25g feinen Kristallzucker für den Boden und Zucker nach Geschmack für die Füllung dazu).

Boden (für eine Form von ca 15-20 cm):

57g kalte Butter

65g Universalmehl

20g Maismehl

Die Zutaten rasch in der Küchenmaschine zu einem Mürbteig verarbeiten und in die mit Backpapier ausgekleidete Kuchenform drücken. Mit der Gabel einstechen und bei 150 Grad etwa 15 Minuten vorbacken.

Inzwischen die Füllung vorbereiten.

Füllung

125g Topfen

2 El Sauerrahm

Zimt nach Geschmack (wir LIEBEN Bio-Cylon Zimt, daher nehmen wir viel)

1 Ei

Belag

6-7 Zwetschgen

Die Zutaten zu einer cremigen Masse vermixen und auf den vorgebackenen Boden gießen. Mit Zwetschgenhälften belegen und nochmals mit Zimt bestreuen. Dann etwa 45 Minuten bei 165 Grad Ober-Unterhitze backen. Wir mussten heute den Kuchen nochmals nachbacken, da es auch das erste Mal war, dass wir ihn kreiert haben. Die Masse aus Topfen soll fest sein.

Dann (wichtig!!!) auskühlen lassen und nochmals für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Der Boden und die Füllung ziehen nach.

Wir waren nicht ganz sicher, aber es hat am Ende allen geschmeckt. Also – ab ins Wochenende, ihr Lieben!

Zwetchgen_Topfen_Torte

 



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