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DIY – Ostereier aus der Kindheit

Kennt ihr das auch? Als Kind fand ich all das toll, was wir nicht hatten. Wir hatten auch nicht so viel. Aus heutiger Sicht trotzdem genug. Aber einiges hatten wir nicht. Zum Beispiel waren unsere Ostereier nicht mit irgendwelchen Pickerln und Glitzer verziert. Für mich als Kind war aber genau das, Pickerl (= Sticker) und Glitzer das ALLERGRÖSSTE …. 

Meine Mama hat sich trotzdem die Mühe gemacht mit uns (undankbaren 😉 ) Kindern Eier zu färben, Eier auszublasen, zu bemalen und zu verzieren. Als ich das gestern mit meinem Töchterchen und ihrer lieben Kindergartenfreundin tun wollte, habe ich mich wieder an eine Technik erinnert, die so einfach wie hübsch ist – „Essigmalerei“. 

Wie geht denn das mit dem Essig malen?

Am besten eignet sich Essigessenz für diese Technik. Das kriegt man in jedem Supermarkt oder Drogeriemarkt. Bevor ich unsere Eier, natürlich BIO (0), koche, reinige ich sie mit einem in weißen Essig getränkten Tuch. Dann werden sie hart gekocht und anschließend gefärbt. Wir benutzen dafür fast immer Natureierfarben, zB von Nawaro. Besonders schön und noch natürlicher färben könnt ihr eure Eier mit Lebensmitteln. Wie das funktioniert, zeigt zB Birgit von Fräulein im Glück

Zur Essigessenz braucht ihr jetzt noch Zahnstocher. Die Essenz kommt in ein flaches Schälchen und die Zahnstocher könnt ihr nun eintauchen und wie Pinsel benutzen. Naja, nicht ganz. Es ist eher ein „Kratzen“ als ein Malen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und ihr könnt jedes beliebige Muster sehr einfach in eure Eier „kratzen“ und bekommt so kostengünstig wunderschöne Unikate. Sobald sich der Zahnstocher mehr und mehr voll gesaugt hat, geht es auch leichter. Ruhig fest aufdrücken.

So haben wir das früher gemacht! Und auch wenn ich damals die mit Küken & Co beklebten Eier viel toller fand – heute sehe ich das anders!

Frohe Ostern und viel Spaß beim Eier suchen,

Eure Junika-Mama Manu



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