Apfelstrudel aus Südtirol: Ohne Chichi* (Herumgetue) und frei von industriellem Zucker

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Ein Apfelstrudel bedeutet eigentlich viel Aufwand. Und gerade jetzt wo die Bäume noch gülden in der Sonne leuchten, möchten wir unsere Zeit viel lieber draußen beim Blätter sammeln und Radfahren verbringen, als zu Hause zu bleiben. Nichts desto trotz lieben wir unsere 4 Uhr Jause, die traditionell mit Obst und Keksen oder Kuchen zu sich genommen wird. Am liebsten selbst gebacken versteht sich. Ein Ritual, das wir nicht nur Sonntags schätzen (aber die Zeit leider viel zu selten erlaubt).

Keine Zeit für Chichi

In diesen Zeiten greifen wir gerne auf schnelle, einfache Rezepte zurück, die gelingsicher und ohne viel Aufwand zu bewerkstelligen sind. Schon gleich gar, wenn man über eine Küchenmaschine verfügt, die für einen die Arbeit erledigt. Ich habe das Glück über so ein Gerät zu verfügen und auch Platz genug zu haben, sie permanent im Einsatz haben zu können – ohne lästiges her und wegräumen. Aber auch ohne Küchengerät ist dieser Strudel, der auch ein bisschen an den steirischen Apfelschangel erinnert, schnell im Ofen. Und damit bald am Tisch.

Rezept Südtiroler Apfelstrudel (1 großer Strudel)

Teig
300 g kalte Butterstücke
100g Kokosblütenzucker
1 Prise Salz, Vanille und
Zitronenabrieb einer glücklichen Bio-Zitrone
2 glückliche Eier
450 g Weizenmehl (Type 405)

1 versprudeltes Ei zum Bestreichen

Fülle
30 g Brösel, goldbraun mit etwas Butter oder Kokosöl geröstet
etwa 800g Äpfel (bspw. Golden Delicious oder Jonagold) geschält, geschnitten
eine gute Prise Zimt
Rosinen nach Geschmack

Kokos-Schlagobers (Sahne)
Etwas Kokosmilch (vollfett) aus dem Kühlschrank
Eine Prise Zimt

Die Zutaten für den Teig rasch zu einem Mürbteig verarbeiten – nicht zu lange kneten! In Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 30 Minuten kalt stellen. Dann auf 3 mm ausrollen und die Fülle pyramidenförmig in der Mitte drappieren. Strudel von den Seiten einschlagen, mit Ei bestreichen und etwa 30 Minuten bei 200 Grad im vorgeheizten Rohr backen.  Für den Schlagobers (Sahne) das Fett der kalten Kokosmilch abschöpfen und mit etwas Zimt aufschlagen.

PS: Was man aus den Apfelschalen noch leckeres machen kann, findet ihr übrigens auch in Junikas Lieblingsrezepte

 

Das Original-Rezept für den Apfelstrudel haben wir übrigens hier gefunden.

 



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