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Erdnussbutter-Schoko Cookies: Soft & einfach gut

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Wir lieben kleine Snacks und es gibt so gut wie immer eine kleine Leckerei zur Nachmittagsjause. Bereits von Beginn der Beikost an, haben wir Kekse oder kleine Küchlein zum Schnabulieren selbst gemacht. Im ersten Lebensjahr haben wir auf die Süße von Früchten zurückgegriffen und damit wirklich tolle Ergebnisse erzielt, die sogar so manchen Kritiker überzeugt haben. Vorallem, wenn die von der fehlenden Süße des Industriezuckers schlichtweg nichts wussten.

Warum süße Belohnungen schlechte Ratgeber sind

Wir haben uns von Anfang an bemüht, Süßes nicht als Belohnung oder gar Bestrafung (im Sinne der Entziehung dessen) einzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass das unter anderem auch ein falsches Bild – nämlich, dass Süßes „besser“ ist – vermittelt. Zahlreiche Studien weisen darauf hin und auch wenn wir Studien oft kritisch gegenüber stehen, leuchtet uns der Zusammenhang ein. In unseren Büchern erzählen wir daher lieber von dem Nachahmungstrieb, auf den wir setzen. Unserer Erfahrung nach, essen Kinder gemeinsam am Familientisch ausgewogener und neugieriger, als alleine. Sie beobachten, lernen und wollen ein Teil der Erfahrung sein. Somit hat das Prinzip: Eine Familienmahlzeit für alle für uns immer gut geklappt. Unsere Aufgabe sehen wir darin, eine abwechslungsreiche, lustfördernde Ernährung anzubieten. Die Wahl zwischen Würstel oder Pizza wird voraussichtlich nicht zu einem langfristig gesunden Essverhalten führen, auch wenn wir beides ab und an als Familie genießen. Gerne selbst gemacht – der Bezug der Kinder zu Essen, das sie selbst mit zubereiten durften, ist viel größer, als zu Essen, das sie vor die Nase gesetzt bekommen und aus zahlreichen Geschmacksverstärkern und künstlichen Glutamaten besteht.

Die Nachmittags-Jause: Gemeinsam genießen steht im Vordergrund

Die Nachmittagsjause ist bei uns ritualisiert. Es gibt sie, wenn wir einen schönen gemeinsamen Tag voller Abenteuer hatten. Und auch, wenn viel geweint, gequengelt oder gestritten wurde. Und wir genießen sie gemeinsam. Sie besteht so gut wie immer aus Obst, worauf wir am liebsten zu saisonalen Sorten greifen, auch wenn das bedeutet, dass wir oft, oft, oft Äpfel zu Jause essen. Und auch etwas Gemüse, wie Tomaten oder Paprika, gerne auch Kohlrabi oder Karotten. Was schnell bei der Hand ist. Und meist auch Keksen oder Kuchen. Wir bieten alles gleichwertig an und haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Kinder nicht automatisch (nur) zu Keksen oder Kuchen greifen. Ganz im Gegenteil, an manchen Tagen verschlingen sie die Tomaten und Kohlrabi und ignorieren das Süße völlig. An wieder anderen Tagen wollen sie nur das Keks. Dann soll es so sein. Einer der aktuellen Lieblings-Nachmittags-Snacks, die Erdnussbutter-Schoko Cookies, wollen wir heute mit euch teilen. Sie sind dunkel samtig, nussig und wunderbar soft.

Zubereitungszeit: ca. 15 Min
Backzeit: 10 Min

Erdnussbutter-Schoko Cookies (1 Blech, etwa 8 große Cookies)

Füllung

55g crunchy Erdnussbutter
1 guter El Kokosblütenzucker (oder Zuckerart nach Wunsch)

Hülle

55g weiche Butter
55g Kokosblütenzucker (oder Zuckerart nach Wunsch, gerne auch mehr, wer sie süßer möchte)
40g crunchy Erdnussbutter
1 Ei
30g hochwertiges, ungesüßtes Kakaopulver (wir verwenden gerne diesen hier)
1/4 Tl Natron (wenn nicht auf Vorrat, Backpulver)
85g Mehl

Für die Fülle den Zucker und die Erdnussbutter verrühren. Beiseite stellen. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Die Zutaten für die Hülle mit dem Mixer zu einem Teig vermengen – nicht zu lange, das geht rasch. Dann mit einem Eßlöffel eine Portion abstechen und in den Händen zu einer Kugel formen – flach drücken, dass ein Kreis entsteht. Nun in die Mitte etwas von der Fülle geben (geht mit einem kleinen Löffel gut) – die Enden des Keksteiges nun um die Fülle schließen (wie bei Knödel) und zu einer Kugel formen. Am Ende flach drücken und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Die Kekse etwa 10 Minuten backen. Sie bleiben soft und halten sich in der Tupperware einige Tage.

 



Kommentare

  1. Krisi von Excusemebut...

    Das finde ich wunderbare Einstellung, besonders mit dem Süssen belohnen!Das wird leider wirklich viel zu oft getan und rückt das Essen ins falsche Licht! Die Kekse sehen unglaublich lecker aus, müssen sie ja aber auch wenn Erdnussbutter im Spiel ist=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  2. Tabea

    Also so eine Art Nachmittagsjause hatten wir auch, „Kaffee trinken“ genannt. Für meine Mutter gab es immer eine Tasse Kaffee, der Rest der Familie stürzte sich auf den Kuchen, den es bei uns so gut wie täglich gab. Dank der Schule ist das aber alles etwas eingeschlafen, denn oft sind wir nicht mehr gleichzeitig nachmittags zu Hause…
    Die Kekse sehen wirklich gut aus!
    Liebe Grüße

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