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Frischkäse Gnocchi aus der Pfanne: 4 Zutaten, in die Pfanne und in 10 Minuten auf dem Tisch

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Ich glaube das wird das vierte Gnocchi Rezept auf unserem Blog. Wir lieben einfach diese kleinen runden Dinger, die so herrlich in jede Jahreszeit passen. Bis jetzt haben wir klassische Rezepte mit Kartoffel-Teig vorgestellt, die dadurch auch immer etwas Zeit in Anspruch nehmen, da die Kartoffeln gekocht werden müssen. Alles anders ist bei diesen hier.

Ein reiner Fake, diese Gnocchi. Aber nicht im Geschmack!

Dieses Rezept hier ähnelt nur von der Form her den Gnocchis. Geschmacklich sind sie eine wahre Wundertüte und fertig in 10 Minuten. Ohne Vorkochen. Einfach in die Pfanne und ab dafür. Das Rezept ist so einfach, dass ich anfangs skeptisch war, aber mittlerweile zählt das Rezept zu meinen Lieblingen unter der Woche, wenn ich keine Zeit oder Lust auf kochen habe. Und alle lieben es.

Resteverwertung Deluxe: Unsere Frischkäse Gnocchi

Es ist eine wunderbare Möglichkeit Frischkäse-Reste zu verwerten. Ich weiß nicht warum, aber bei uns bleibt immer ein Rest vom Ziegenfrischkäse, vom angefangenen Philadelphia oder Mascarpone übrig. Da ich nichts wegwerfen oder verschwenden möchte, kommt mir dieses Rezept oft entgegen, denn es lässt sich mit jeder Variation von Frischkäse zubereiten. Und so einfach gehts.

Zutaten Frischkäse Gnocchi

350 g Frischkäse – wir verwenden dafür sehr gerne Magertopfen (oder jegliche Variation wie Ziegenfrischkäse, Mascarpone oä)
100g Parmesan
2 Eier
300 g MehlGewürze nach Geschmack (wir lieben Thymian oä)

Alles in einer Schüssel vermengen, mit bemehlten Händen zu zwei Strängen rollen und mit dem Messer kleine Gnocchis abstechen. Eine Pfanne heiß werden lassen, Öl hinein und die Gnocchis von jeder Seite goldbraun braten. Fertig. Dazu passt braune Butter, Tomatensauce oder auch Fleisch.



Kommentare

  1. Tabea

    Das klingt ja genial! Bei Gnocchi hat die lange Zubereitungszeit mich bis jetzt immer abgeschreckt… aber bei diesem Rezept gehört das wohl der Vergangenheit an. Sofort auf Pinterest speichern und dann beim nächsten Zeitmangel nachmachen – mehr gibt es da wohl nicht zu tun, oder?
    Liebe Grüße

  2. Katharina

    Das klingt echt gut. Ist es auch für 1 jährige empfehlenswert?
    Schöne Grüße

    1. Author
      Junika

      Hallo liebe Katharina!

      Im ersten Lebensjahr sollte eine Menge von 200ml Milch/Milchprodukten verarbeitet pro Tag nicht überschritten werden. Die kleinen Nieren können das Eiweiß noch nicht so gut verarbeiten. In den Gnocchi ist viel von diesem Eiweiß enthalten, jedoch sollte bei der zu erwartenden Menge, die gegessen wird, nichts dagegen sprechen. Ich würde an diesem Tag allerdings keine weiteren Milchprodukte anbieten.
      Liebe Grüße Junika

  3. Pingback: {mymonth} April 2016 - FIT & HAPPY

  4. Nina

    klingt super und ich möcht es heute probieren. Kann ich den Teig auch vorbereiten und ein paar h stehen lassen?
    Lg Nina

    1. Author
      Junika

      Liebe Nina, entschuldige bitte, wir haben deine Frage übersehen. Ich habe den Teig noch nie vorbereitet, weil es ohnehin so rasch geht, gehe aber davon aus, dass du ihn sicher ein paar Stunden stehen lassen kannst. Liebe Grüße Junika

  5. Cathi

    Liebe Junika,
    ich mag eueren Blog sehr und habe schon einiges nachgekocht. Vom Tomaten-Risotto bin ich z.b. restlos begeistert.
    Dieses Rezept allerdings ist mehr als mau! Ich habs mit Mascarpone 3/4 und Ziegen-FK 1/4 gemacht und halbe-halbe mit Dinkel-VK und normalem Mehl. Gewürzt mit viel Pfeffer.
    Die erste Tranche hab ich angebraten- außen wurds hart, innen weich und nicht durch und nicht gut. Den zweiten Teil hab ich dann wie Nockerl gekocht, das war zumind. von der Konsistenz etwas besser. Geschmacklich war es aber beide Male fad bis grauslich (entschuldige, wirklich!). Abgesehen davon, dass es durch die Zusammensetzung (FK+Eier+Braten) auch noch schwer und fett im Magen liegt.
    Tut mir wirklich Leid, aber ich war ziemlich enttäuscht. Hab es nicht mal meinem Sohn vorgesetzt, weil ichs so schlimm fand. Hab ich vl was falsch gemacht?
    Wie gesagt, ich mag Blog+Rezepte sonst wirklich sehr gerne. Aber das war ein Fail…!

    1. Author
      Junika

      Liebe Cathi, vielen Dank für deine Nachricht und deine kritischen Worte, die wir uns sehr zu Herzen nehmen. Du hast insofern recht, dass die Variante mit reinem Mascarpone sehr fett ist. Frischkäse gibts natürlich in vielen Fettstufen und etwas Mascarpone unter eine fettärmere Variante zu mischen, macht natürlich einen Unterschied zu einer Variante, die aus reinem Mascarpone besteht. Wir verwenden für dieses Rezept sehr gerne Magertopfen (=Magerquark) und der ist natürlich sehr fettarm. Wir habem uns da vielleicht schlecht ausgedrückt und werden dran arbeiten. Dass sie außen schon sehr braun sind und innen noch roh, kannst du vermeiden indem du bei gleichmäßig geringer Hitze brätst. Das tun wir überhaupt sehr gerne (also kurz heiß anbraten, runter drehen und dann bei geringer Hitze fertig garen). Schade, dass es auch geschmacklich nicht angekommen ist – wir LIEBEN sie und bekommen gerade zu diesem Rezept soviele positive Rückmeldungen …. das hilft Dir natürlich gar nichts, ich weiß, es macht uns aber auch so ratlos, dass Du so gar nicht zufrieden damit bist und uns das Rezept so gut gefällt …. ich würde Dir ja raten es nochmal mit Magerquark zu probieren, aber traue mich schon gar nicht, weil ich nicht will, dass Du ein drittes Mal enttäuscht bist.Hmpf.
      Hoffentlich bleibst Du eine treue Junika Leserin und wir überzeugen Dich weiterhin mit unseren anderen Rezepten, alles Liebe, deine Junika

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