Mamasagmal

Mama, sag mal kriegst du ein Baby? Unsere Tipps für das Geschwisterkind …

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Vor beinahe 6 Monaten kam unsere kleine Julie zur Welt. Sie ist ein Sonnenschein und macht unsere Familie sehr glücklich. Auch ihre (nächst-) größere Schwester Juni. Da hatten wir durchaus die Befürchtung es könnte anders werden.

Gute Vorbereitung ist alles

Als ich mit Julie schwanger wurde, zugegebenermaßen eine kleine Überraschung, war Juni etwa 20 Monate alt. Sie war der absolute Mittelpunkt und Superstar in unser aller Leben! Nicht zuletzt, weil sie das auch durchaus lautstark einforderte. Ihre großen Schwestern (heuer 18) schenkten ihr ebenso große Aufmerksamkeit wie auch wir als Eltern. Da kam natürlich schon die  Befürchtung auf, ein kleines Geschwisterchen, das naturgemäß größere Aufmerksamkeit benötigt, könne vielleicht nicht auf großes „willkommen“ stoßen. Also hab ich mich auf die Suche gemacht, was man so tun kann/soll zur Vorbereitung des bereits geborenen Nachwuchses auf die Ankunft des noch ungeborenen.

Ratschläge, Weisheiten, Bücher

Ich habe mich durch Foren geklickt und Unmengen von Erfahrungsberichten gelesen. Die beinhalteten alles – von Horrorszenarien bis hin zu liebevollsten Geschwistermomenten. Herausgelesen habe ich, dass wohl ein Altersabstand von 2-4 Jahren ganz praktisch sein soll, weil die kleinen Großen dann schon besser verstehen. Nun, bei uns hatte sich diese Planungsfrage ohnehin nicht gestellt.Selbstverständlich konnten sich auch Verwandte, Freunde und sogar Unbekannte nicht zurückhalten und erteilten hilfreiche und weniger hilfreiche Ratschläge.  „Ihr werdet schon sehen, wie schwer ihr es jetzt haben werdet, nachdem ihr Juni so verwöhnt habt.“ oder „Juni muss von Anfang an verstehen, dass sie die große Schwester ist und die Kleine die Mama mehr braucht.“ Klar! Es gab eigentlich nur eine Aussage, die mich wirklich beruhigt hat „es wird sich schon alles fügen, denn jedes Kind hat seinen Platz in der Familie.“. Dieser Gedanke hat mich nicht nur berührt, sondern auch sehr beruhigt.

Außerdem gibt es Unmengen an vorbereitenden Büchern. Für die Eltern ebenso wie für die künftigen Geschwisterkinder. Am besten hat uns „Ein Geschwisterchen für Pauli“ von Brigitte Weninger gefallen. Das Buch hat zwar eine Altersempfehlung von 4 Jahren, kam bei uns aber mit 2 Jahren schon sehr gut an.

Erzählen und einbinden

Nach der 12. Woche haben wir angefangen Juni von dem Baby im Buch zu erzählen. Natürlich hat sie das nicht verstanden, nicht wirklich. Aber sie hat gespürt, dass da eine Veränderung im Anmarsch ist. Sie wurde wieder anhänglicher und brauchte viele Extra-Kuscheleinheiten. Die Geschichte von Pauli hat ihr sehr gut gefallen und musste jeden Abend vorgelesen werden. Juni fand sehr interessant, dass Paulis Freund Edi die fürchterlichsten Dinge über Babys erzählte, Pauli aber dann mit seiner kleinen Schwester gänzlich andere Erfahrungen machte. Sie war so lieb in ihrer „also ich hab gewusst, dass Babys toll sind“-Reaktion.

Als der Bauch dicker und dicker wurde, hat sie angefangen Julie – wir wussten bald, dass wir unser 4. Mädchen bekommen würden – Bussis zu geben. Und „sie“ also den Bauch zu streicheln. Die Geburt rückte näher und ein weiteres Buch kam ins Rennen. „Was macht das Baby in Mamas Bauch“ von Thomas Svensson. Sehr nett in diesem Buch sind die Klappen, die das Kind aufklappen kann. Dahinter entdeckt es das Baby am Butterbrot schwimmend oder mit Badehose und Sonnenbrille, wenn die Familie am Strand urlaubt. Die Geschichte ist lieb gemacht, wenn auch die Bilder ein wenig seltsam anmuten. Trotzdem hat es Juni gut gefallen und da hier auch Arztbesuch und Geburt thematisiert werden, hat es für uns gegen Ende der Schwangerschaft gut gepasst.Großes Highlight waren natürlich die Kindsbewegungen im Bauch. Juni hatte oft den Eindruck, sie würde von Julie getreten werden und  hat immer sehr gelacht.

4 Hände, 2 Köpfe, Nerven aus Stahl und viel Liebe im Herzen

Ich denke, im nachhinein gesehen, haben wir Juni gut eingebunden und damit und mit den Büchern gut und kindgerecht vorbereitet. Eifersucht gibt es hier so gut wie gar nicht. Und wenn dann nur im Umgang mit Papa, da kommt manchmal ein „das ist aber mein Papa“ von Juni. Ansonsten fühlt sie sich als das was sie ist – die große Schwester von Julie. Sie freut sich Julie zum lachen zu bringen und versucht sie zu trösten, wenn sie traurig ist. Es ist wunderschön, die beiden in Aktion zu sehen. Daran muss ich mich auch in den Momenten erinnern, wenn beide gleichzeitig weinen und gleichzeitig, bitte jetzt gleich sofort getröstet werden wollen. Oder wenn Juni mich braucht und ich gerade Julie stille. Oder oder oder … mehrere Hände wären da durchaus hilfreich, auch 2 Köpfe zum küssen und gleichzeitig vorlesen würde ich toll finden. Nerven aus Stahl sind auch recht günstig, wenn zum Beispiel Juni mal wieder krank ist und Julie leidet, weil sie zahnt. Das unbedingt wichtigste bleibt aber die große Liebe, die man als Mama im Herzen trägt und die einen auch in diesen Momenten durchhalten lässt!

Und jetzt noch schnell ein Buch gewinnen!

Weil uns die Bücher so gut gefallen haben und wir euch gerne eine Freude machen wollen, stellt Morawa Buch & Medien je 1 Stück zur Verlosung zur Verfügung! Vielen DANK! Am Freitag gibt’s die Gewinner. 

Um teilzunehmen einfach unter Beitrag oder auf Facebook posten, warum ihr welches der beiden Bücher gewinnen wollt. Hier nochmal die Buchtipps:

Ein Geschwisterchen für Pauli

Was macht das Baby in Mamas Bauch?

 

Ich freue mich auf eure Erfahrungen!

Alles Liebe, eure Junika-Mama Manu

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Kommentare

  1. Hinterreiter Irene

    Ich würde gerne eines der beiden gewinnen (egal welches), weil ich gerade schwanger bin und unser Erstgeborener im Juni 2 Jahre wird.

    Das wäre ein tolles Geschenk für ihn – und für uns 😉

    Lg Irene

  2. Doris Leeb

    Ich würde gern das Buch „Was macgt das Baby in Mamas Bauch“für meinen kleinen Lorenz gewinnen, der bald schon ein großer Bruder wird.

  3. Karolina Draxler

    Hallo, danke für den tollen Erfahrungsbericht. Ich bin schon gespannt, wie es bei uns wird ???? Wir würden uns sehr über „was macht das Baby in Mamas Bauch“ freuen.

    Alles Gute!!

  4. Coni Berg

    Hallo, wir würden uns sehr über das erste Buch freuen! Auch unse kleine Düse bekommt bald ein Geschwisterchen und ist dann 2J9M alt. Er ist sehr wissbegierig, neugierig und liest sehr gerne. Er sagt zwar, dass wir auf das Geschwisterchen warten müssten, fragt dann aber doch täglich ob er es schon haben kann :)

  5. Sabine

    Würde mich sehr über eins der Bücher freuen!
    Prinzessin 1 is 2 1/2 Jahre alt und kann die Ankunft von Prinzessin 2 Ende Mai schon gar nicht mehr erwarten!

  6. Cathrin

    Ooooh diese Bücher klingen wunderbar! Meine Kleine (4J) liebt Bücher und so langsam bekommen um sie rum die anderen Kinder Geschwister. Und damit die Frage auf, ob sie auch….. 😉 Wir würden uns sehr darüber freuen!

  7. Karin

    Hallo! Vielen dank für den tollen Artikel, der mich echt beruhigt! Endlich mal etwas positives, nicht immer nur die horrorgeschichten, die man so liest…ich würde mich über jedes der beiden Bücher für meinen 2 jährigen Zwerg freuen :-) LG Karin

  8. Inga

    „Was macht das Baby in Mamas Bauch“ für die große Schwester :)

  9. Marion

    Ich würde gerne „ein Geschwisterchen für Pauli“ gewinnen. Unsere Große bekommt kurz nach ihrem 3. Geburtstag im Oktober ein Geschwisterchen und wir sind noch auf der Suche nach guten Vorbereitungsbüchern. Sie ist so lieb und fürsorglich und kümmert sich immer um die Kleineren in der Krippe. Ich wünsche mir für sie, dass sie möglichst eifersuchtsfrei ihre liebevolle Ader mit dem Nachwuchs ausleben kann und das Baby auch für sie eine Bereicherung sein wird.

  10. Katrin

    Ein Geschwisterchen für Pauli! Unser Mädl hat zeitgleich wie Juni ein Brüderchen bekommen. Bücher zum Thema Geschwister sein/haben sind immer gefragt, wenn auch hier die großen Eifersuchtsdramen weitestgehend ausgeblieben sind.

  11. Steffi

    Oh ich würde gerne „ein Geschwisterchen für Pauli“ für meine Maus gewinnen. Die word im September mit knapp über2Jahrenn grosse Schwester und ist ein totaler Büchernarr…

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