Müsliriegel

Müsliriegel und #nowheat im neuen Jahr 2017

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#nowheat ist unser Stichwort für dieses Jahr. 2017 hat wunderbar begonnen. Wir waren spontan im Urlaub in der Sonne. Das habe ich noch nie gemacht! Es war so seltsam in der Sonne zu sitzen, während daheim Schnee fiel. Aber es war natürlich sehr schön und ich war dankbar für diesen warmen Winterurlaub. Das Hotel war sehr schön, wir haben das Faulenzen genossen und uns mit 2 kleinen Kindern für Buffet statt a la carte entschieden. Das ist zumeist entspannter. Bei uns jedenfalls. Eben dieses ausgezeichnete Buffet war dann auch der Grund für das ein oder andere Kilogramm mehr um die Mitte meines geliebten Mannes. Und so startete unsere Rückkehr mit seinem dringenden Wunsch abzunehmen!

Diät oder Ernährungsumstellung

Ich habe natürlich auch schon die ein oder andere Diät hinter mir. Tatsächlich hätte ich nie eine gebraucht. Und außerdem haben diese kurzfristigen Essens-Wahnsinnigkeiten rückblickend selten bis nie den erwünschten Effekt bewirkt. Aus dieser Erfahrung heraus, habe ich auch meinem Lieblingsmann von einer Diät abgeraten und eine Ernährungsumstellung vorgeschlagen. Ich plagte mich schon länger mit nicht einordenbaren Bauchschmerzen und habe ohnehin mit dem Gedanken einige Dinge in unserer Ernährung zu verändern gespielt. So etwas ohne die Familie zu machen ist sehr schwer. Darum hat das ganz gut gepasst und ich habe vorgeschlagen Weizen völlig von unserem Speiseplan zu verbannen. Es gibt ja schon seit einiger Zeit keinen industriellen Zucker mehr in unserem Haushalt und nun wollte ich noch einen Schritt weiter gehen. Neben vermehrter sportlicher Aktivität – das muss nun mal sein, wenn man abnehmen will – haben wir uns folgende Dinge vorgenommen:

  • kein Weizen mehr #nowheat
  • kein industrieller Zucker #nosugar
  • weniger laktosehaltige Nahrungsmittel #laktosefrei (Anmerkung: mein Laktoseintoleranztest war grenzwertig)
  • weniger Kuhmilch
  • weniger Gluten #glutenfree
  • noch bewusster genießen #bewusst

Das ist eine relativ große Umstellung. Doch heute, 4 oder sogar schon 5 Wochen später, muss ich sagen, es läuft ganz gut. Für unsere Kinder ist es keine große Umstellung. Industriellen Zucker haben die beiden bisher sehr wenig bekommen, wenn meistens auswärts. Und ob es sich um Weizen- oder Buchweizenmehl handelt oder ob sie Laktose zu sich nehmen oder nicht, ist unseren Mädchen herzlich egal. Für die beiden zählt nur, ob es schmeckt oder nicht. Und ich denke, das ist auch das was eine Ernährungsumstellung langfristig erfolgreich macht – der Genuss! Es muss schmecken!

Warum eigentlich kein Weizen #nowheat?

Überall ist heutzutage vom ungesunden Weizen zu hören. #nowheat ist vielfach im Internet vertreten. Dick soll er machen, krank und unglücklich. Ich selbst habe sehr viel Weizen konsumiert. In Brot und Semmerl, in Keksen und Kuchen und natürlich in Pasta. Ich gebe es zu – ich liebe Nudeln!! Leider scheint es so zu sein, dass der heutige Weizen zu einem Hochleistungsweizen gezüchtet wurde, der schneller mehr Ertrag bringt. Das hat dazu geführt, dass sich schädliche Inhaltsstoffe gebildet haben, die angeblich für Krankheiten wie Fettleibigkeit, Arthrose, Diabetes, Hautprobleme und einige mehr mit verantwortlich sind. Immer wieder zeigen Studien die ungesunde Veränderung unseres heutigen Weizens auf. Der liebste Ehemann hat dazu auch ein Buch gelesen: Die Weizenwampe, von Dr. William Davis.

Ich persönlich weiß nicht, ob Weizen tatsächlich dick und krank macht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass unser heutiger Weizen nicht besonders gesund ist. Die Massen, die wir an Weizen verbrauchen, bedingen eine immer größere Erträge einbringende Landwirtschaft und das muss nun mal manipuliert werden. Wir haben für uns entschieden vorerst auf Weizen zu verzichten und selbst zu sehen, welche Auswirkungen das auf uns hat. Nach wenigen Wochen kann ich schon mal berichten, dass ich mich energiegeladener fühle, obwohl ich nicht mehr schlafe. Ich werde weiter beobachten und euch berichten.

Vorbereitung ist alles

Ja, so zu essen, ist mehr Aufwand! Schnell mal ein belegtes Brot oder so, das geht nun nicht mehr. Mein Mann hat früher einfach in der Unternehmenskantine zu Mittag gegessen. Dort ist in vielen Gerichten Weizen enthalten, in vielen auch diverse Geschmacksverstärker und Zucker. Das Essen ist auch sehr oft sehr fett. Also bereite ich jeden Tag in der Früh einen Mini-Lunch für ihn, den er mitnehmen und im Büro essen kann. Ich mache zumeist kleine Salate aus Hirse, Buchweizen oder Quinoa, die ich mit klein gehacktem Gemüse und frischen Kräutern vermische. Dazu verwende ich Olivenöl oder Kokosjoghurt. Ich werde euch demnächst mal so einen Mini-Lunch hier vorstellen. Unsere Größere ist immer ganz neidisch auf Papas „Essen im Glas“.

Wir naschen auch sehr gerne! Tagsüber zwischendurch und gerne auch abends mal bei einem schönen Film. Ich backe gerne. Zumeist mit Dinkelmehl.  #nowheat Um Gluten zu sparen, mische ich gerne glutenfreie Mehle darunter. Meine Favoriten sind Buchweizenmehl, Mandelmehl und Braunhirsemehl. Alle köstlich! Hier findet ihr zum Beispiel ein glutenfreies Muffinrezept, das bei uns sehr beliebt ist. Abwechslung ist mir wichtig und gerade, wenn man auf alte Gewohnheiten verzichtet, finde ich es wichtig zu verschiedenen Snacks greifen zu können. Ich glaube, wenn man nicht auch genießt, dann hält man nicht durch. Und irgendwann soll es ja kein durchhalten mehr sein, sondern völlig normaler Alltag. Damit der beste Ehemann auch im Büro zwischendurch snacken bzw. naschen kann, bereite ich jedes Wochenende Energiekugeln und ein Blech mit diversen Energy Riegeln vor. Diese kleinen Snacks stillen den Heißhunger zwischendurch und sind gesund. Meine Energiekugeln verändere ich eigentlich jede Woche und versuche immer noch mehr tolle Inhaltsstoffe einzubauen. Ebenso halte ich es mit den Riegeln. Eine dieser wunderbaren Varianten möchte ich heute gerne mit euch teilen.

Süße Müsliriegel mit Goji Beeren

1 Becher Walnüsse

1 Becher Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne

1 Becher Mandeln

8 Datteln

2 EL Mandelmehl

1 Prise Meersalz

Mark von 1 Vanilleschote

1/2 Becher Kakao Nibs

1/2 Becher Goji Beeren

1/2 Becher Reissirup

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Im Foodprocessor mixt ihr erst die Nüsse, dann kommen die Datteln dazu. Nicht zu fein, es ist lecker, wenn noch einige Stückchen vorhanden sind. Die Masse wird dann in einer Schüssel mit allen anderen Zutaten vermischt, wobei ich den Reissirup ganz am Ende dazu gebe. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech zu einer ca. 1 cm dicken Fläche glatt drücken und für etwa 20 Minuten backen. Vorsicht, dass euch nichts anbrennt! Gut auskühlen lassen und in die gewünschte Form schneiden. Für kleinere Kinder finde ich die Müsliriegel noch nicht so gut geeignet, da sie recht bröselig sind und zum verschlucken einladen. Die größeren Kinder hier LIEBEN diese Riegel!

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche! Vergesst nicht unser neues Buch-Gewinnspiel und abonniert unseren Newsletter.

Alles Liebe,

eure Junika-Mama Manu

 



Kommentare

  1. Kathinka

    Liebe Manu,
    zunächst einmal danke für das Rezept, das sich wieder einmal sehr lecker anhört :-) Und natürlich viel Erfolg bei der Ernährungsumstellung!
    Ich muss zugeben, dass ich etwas skeptisch bin, was die allgemein um sich greifende Glutenunverträglickeit betrifft, aber vielleicht ist es ja wirklich so, wie du sagst, dass der heutige Weizen mit dem ursprünglichen Getreide nicht mehr viel gemein hat. Das trifft aber sicher auch auf viele abdere Lebensmittel zu, oder? NUn, ich bin gespannt auf eure Langzeiterfahrungen…

    Was ich aber außerdem noch loswerden wollte, ist, dass euer Brownie-Rezept mit schwarzen Bohnen einfach zum Niederknien ist! Tausend Dank dafür! Ich hatte es seit Monaten in meiner „To-back-Liste“ 😉 und bin erst gestern dazu gekommen, es mal auszuprobieren. Unglaublich lecker, finden auch meine zwei Jungs, danke dafür und ganz liebe Grüße, Kathinka

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