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Reissalat mit grünen Bohnen, gesunder Genuss in der Hitze

Ist euch auch so heiß? Mir ist unglaublich heiß. Und meinen Mädchen auch. In unserer Dachgeschosswohnung staut sich die Hitze und bei 30 Grad im Schlafzimmer würden wir ohne Klimaanlage verkommen. Doch leider hat nicht jeder eine Klimaanlage zur Verfügung und ich drehe sie, ehrlich gesagt, auch nicht besonders gerne an. Der Energiebedarf ist sehr hoch und so kommt sie nur zum Einsatz, wenn es nicht anders geht.

Tipps zum kühlen von Räumen

Ich habe nicht immer eine Klimaanlage besessen, interessanterweise aber immer in Wohnungen gewohnt, in denen es eher heiß geworden ist im Sommer. Hier habe ich für euch einige Tipps zusammengefasst, wie ihr Räume ein wenig abkühlen könnt. Das ist gerade mit Kindern sehr wichtig.

Richtig lüften: Tagsüber, wenn draußen die Hitze brütet, sollte lieber nicht gelüftet werden. Besser erst abends bzw. in den kühleren Nachtstunden und tagsüber dann alles geschlossen halten. So kommt schon mal weniger Hitze in den Wohnraum.

Sonnenschutz: Am besten wirken außen angebrachte helle Jalousien oder Fensterläden, da diese die Sonne erst gar nicht auf die Fensterscheiben lassen. Innen angebrachte Jalousien haben weniger Effekt, weil sich die Scheiben ja trotzdem erwärmen und die Wärme dann weitergeleitet wird.

Feuchte Tücher: Sehr gut klappt die Wohnung mit feuchten Leintüchern oder Handtüchern zu kühlen. Dazu die Tücher, sie sollten einen hohen Baumwollanteil haben, handfeucht vor Fenster oder über Stühle hängen. Die so genannte Verdampfungswärme bewirkt, dass der Luft durch den Trocknungsvorgang Wärme entzogen wird. Noch besser wirkt das, wenn man durch einen Ventilator für Luftzirkulation sorgt.

Ventilator/Klimaanlage: Ein Ventilator bringt zwar keine wirklich Abkühlung, schafft aber durch die Luftzirkulation gefühlte Erleichterung. Klimaanlagen sind am effektivsten, leider aber auch sehr teuer. Außerdem gilt es zu beachten, dass Räume nie zu sehr abgekühlt werden. Das kann nämlich den Kreislauf belasten.

Tipps für den Körper

Viel trinken: Gerade bei starker Hitze braucht der Körper viel Flüssigkeit. Es empfehlen sich ungesüßte Tees, Mineralswasser oder einfach Leitungswasser. Erwachsene sollten mindestens 2 Liter pro Tag trinken. Wenn ihr schweißtreibende Aktivitäten plant, noch mehr. Für Kleinkinder gilt ein Richtwert von 50-100 ml/kg Körpergewicht.

Vor Sonne schützen: Lieber im Schatten bleiben und die Haut gut vor Sonneneinstrahlung schützen. Als Kleidung empfehlen sich helle, leichte Naturfasern und Kopfbedeckungen.

Duschen: eine lauwarme Dusche vor dem schlafen gehen, kühlt den Körper leicht ab und hilft dabei sich zu entspannen.

Leichte Kost: Nicht zu schwer zu essen, ist ebenso wichtig, um gut durch die heißen Tage zu kommen. Zwischendurch eignen sich verschiedene Obstsorten gut als Snack.

Salatrezept

Ich bin ein großer Fan von Blattsalaten im Sommer. Leider sieht meine Familie das höchstens als Beilage, aber ganz sicher nicht als Hauptmahlzeit. Weil ich aber trotzdem wenig Lust habe ewig in der Küche zu stehen und meinen Lieben gerne etwas servieren möchte, das sie als sättigend empfinden, habe ich ein paar Salatrezepte in meinem Kochbüchlein gesammelt. Eines davon möchte ich heute gerne mit euch teilen.

Hülsenfrüchte sind gesund. Sie liefern neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen auch hochwertiges Eiweiß. Weil sie außerdem einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und Ballaststoffen haben, halten sie auch lange satt. Grüne Bohnen, in Österreich Fisolen genannt, gehören auch zu den Hülsenfrüchten und sind Bestandteil dieses Salates.

4 Personen

400 Gramm Reis (Sorte nach Wunsch)

1 Handvoll Pinienkerne oder Cashewnüsse

1 Handvoll Basilikumblätter

3 Knoblauchzehen

2-3 Stückchen Parmesan

Olivenöl

400-500 g Fisolen

400 g Cocktailtomaten

1-2 Pkg Feta

Ich lege den Feta immer in etwas Wasser ein, das entzieht ihm das Salz. Reis nach Packungsbeilage kochen und zur Seite stellen. In einem Blender Kerne, Basilikum, Knoblauch und Parmesan häckseln und mit Olivenöl mischen. (Dieses Pesto passt auch sehr gut zu Nudeln, mein Mann isst es am liebsten mit Löffel) Von den Fisolen die Enden abknipsen und für 8-10 Minuten ins kochende Wasser geben. Einfach probieren, sie sollen bissfest sein. Danach werden sie eiskalt abgeschreckt, bis sie wirklich kühl sind. Das bewirkt, dass sie nicht nachdünsten und matschig werden. Die Tomaten waschen und vierteln. Den Reis mit dem Pesto und etwas Olivenöl mischen. Das schmeckt soooo gut!!

Nun in Schüsseln den Reis verteilen, oben auf kommen die geviertelten Tomaten, die Fisolen und zerbröselter Feta. Ich garniere für die Erwachsenen gerne noch mit ein paar gehackten Nüssen. Oben drüber noch ein paar Tropfen Olivenöl und fertig ist euer Salat.

Der schmeckt nicht nur sehr gut, er macht außerdem auch satt und ist trotzdem leicht. Meine Familie liebt dieses Rezept! Ich hoffe, eure Lieben werden auch Fans davon.

Alles Liebe und schöne Sommertag,

eure Junika-Mama Manu



Kommentare

  1. Barbara

    Hallo. Ich bin seit genau nur 6 Monate zum ersten Mal Mal und versuche gerade mich über BLW schlau zu machen, so bin ich hier angekommen. Was ich nicht verstehe: Sind diese Rezepte für Babys gedacht? Oder eher für die Familie, so dass immer was dabei ist was Baby abknabbern kann? Z.B. hier die Fisolen? Oder wie ist es zu verstehen? Gibt es ein „minimum Alter“ wann etwas angeboten werden darf? Danke!!

    1. Author
      Junika

      Liebe Barbara! So wie unsere Kinder gewachsen sind, haben sich auch unsere Rezepte weiter entwickelt. Wir kochen salzarm, zumeist ohne herkömmlichen Zucker und für die ganze Familie. In diesem Rezept zB ist der Feta nicht für Babys geeignet, weil doch ziemlich salzig. Wenn man den Feta vorher in Wasser einlegt, kann man das Salz aber reduzieren. Die Fisolen eignen sich gut für Essanfänger, auch weil sie gut in den kleinen Händchen zu halten sind. Ein „Minimum-Alter“ gibt es nur für BLW an sich und für Honig, Nüsse und ähnliches… Alles Liebe und viel Freude beim kochen & genießen :-)

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