Rollgersten-Hühnersuppe: Warm ums Herz

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Winter in der Stadt macht wenig Spaß. Zumindest uns nicht. Es ist trüb und klamm. Und viel zu oft hängt eine dicke Wolkendecke am Himmel herum, die die freundlichen Sonnenstrahlen dahinter nur erahnen lässt. Während die Weihnachtszeit mit ihrem Zauber der Vorfreude auf das Christkind  tröstet, kriecht der Jänner als eiskaltes Händchen unter unsere Jacken und die seelischen Batterien sind fast leer. Unsere traditionelle Küche antwortet darauf mit saftigen, saisonalen Eintöpfen und Suppen, die kräftig und bestimmt dem Wetter trotzen. Da wird einem warm ums Herz und lässt einen gleich leichter auf den Frühlig hoffen.

Die Rollgerste: Entgiftend und ballaststoffreich

Die Gerste gehört zu den ältesten Getreide Sorten und verfügt über eine Vielzahl an gesundheitsförderlichen Eigenschaften. So regt Gerste die Verdauung an und bindet Giftstoffe im Körper. Außerdem ist sie besonders reich an sind Magnesium, Calcium, Eisen und Phosphor. Darüber hinaus sättigt es lange und gilt als kräftigend. Ein Grund mehr das kleine Korn mit all seiner Kraft in unserer Rollgersten-Hühnersuppe eine wesentliche Rolle spielen zu lassen.

Rollgersten-Hühnersuppe

1 Tasse (ca. 250ml) Rollgerste
2-3 Hühnerschenkel
2 Knoblauchzehen
1-2 Stangensellerie
2 große Karotten
1,5 l Hühnerfond
eine handvoll Zweige frischer Thymian
(Gemüsereste bspw. Karfiol etc. nach Belieben, wir haben unsere Tomaten verarbeitet)

Zum verfeinern, optional: Spritzer Zitrone

Rollgerste nach Packungsanzweisung in Wasser (3fache Menge) kochen – dauert meist 35-40 Minuten. Einen Bräter heiß werden lassen, etwas Öl hinein geben und die Hendelschenkel kräftig anbraten. Knoblauchzehen andrücken und dazu geben, kurz mitrösten. Gemüse klein schneiden und kurz mitbraten – mit dem Hühnerfond aufgießen. Thymian Zweige zugeben. Auf kleinster Flamme sanft blubbernd kochen bis die Schenkel gar sind (etwa 20-25 Minuten). Die Schenkel rausholen und das Fleisch vom Knochen “reißen”, beiseite stellen. Sobald die Rollgerste gar ist, der Suppe zugeben und nachquellen lassen. Zum Schluß Herd abdrehen und das Fleisch wieder in die Suppe geben. Etwas ziehen lassen und servieren. Schmeckt am nächsten Tag genauso gut, wenn nicht besser.

 



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